Klicka för att förstoraHistorisches

„Aufheben um zu erhalten und zu bewahren“

Die Sammlung basiert auf Ruben Blom´s lebenslangem Interesse an der Geschichte, Mechanik und Feinmechanik, kombiniert mit einem ungewöhnlich tiefgründigen Interesse an seinem gesamten Schaffen und den Werten für die dieses stand. Schon in der Kindheit kam er sehr früh in Kontakt mit den unterschiedlichsten mechanischen Dingen, bedingt durch die Nachbarschaft zum örtlichen Altwarenhändler, zu dessen täglichen Gepflogenheiten es gehörte, unter Verwendung seines Fahrrades Ausschau nach Altwaren und anderen verwertbaren Sachen zu halten. Meist waren dies kleine, leicht zu handhabende Objekte, aber manchmal bekam er sogar eine Dampfmaschine zu fassen.

Bereits im zarten Alter von 4 bis 5 Jahren erkannte Ruben Blom die ästhetische Schönheit der Nietenmuster auf den Dampfkesseln ebenso wie jene der geschwungenen Speichen der Schwungräder. All dieses erregte ein lebendiges Interesse und eine hohe Wichtigkeit seiner Vision für einer Sammlung, die nun begann in ihm zu reifen. Man berücksichtige die Tatsache, daß diese Motoren, wie nichts anderes mehr, einen Grad von Stärke und Qualität repräsentieren, wie es selbst ein 5-jähriger Junge wahrnimmt. Für ihn machte es keinen Sinn das diese wunderbaren Maschinen und Anlagen demoliert und verschrottet werden sollen. Ruben entschied sich dazu, für sich selbst eine Dampfmaschine zu haben, eine Dampfmaschine die niemand demolieren durfte.

In den folgenden Jahren konstruierte und baute Ruben Blom einige Modell-Dampfmaschinen, aber eine lebensgroße Anlage war damals noch nicht in Sicht. Auch nicht in den 60er Jahren, als seine Söhne aufwuchsen und Spielzeug-Dampfmaschinen immer beliebter wurden. Dies war der Zeitpunkt als Ruben meinte, es wäre an der Zeit danach zu suchen, woran sein Innerstes ihn die ganze Zeit über erinnert hatte: für sich selbst eine Dampfmaschine zu besitzen. Nun mußte es passieren, bevor es zu spät war. Seine erste Dampfmaschine kaufte er aus einer aufgegebenen Sägemühle, schnell gefolgt von einer Zweiten und einer Dritten. Innerhalb kurzer Zeit verfügte er über drei verfahrbare Anlagen, alle unterschiedlich voneinander. Diesen folgten weitere Stücke, auch kleinere stationäre Dampfmaschinen bereicherten seine Sammlung. Er realisierte noch gar nicht richtig was er damit losgetreten hatte, so nahm er sich immer weiteren Anlagen und Maschinen an, immer mit dem Hintergedanken, diese eine würde nun wirklich die letzte sein.

Am Ende der 60er Jahre bekam Ruben Blom die Möglichkeit sein Elternhaus zu kaufen und siedelte sich im Süden von Götene an. Nun war er an einer der großen Europäischen Straßen ansässig, was eine wesentliche Rolle für seine Sammlung spielte. Zu diesem Zeitpunkt umfaßte diese aber nur eine relativ kleine Anzahl, verglichen mit der weiteren Entwicklung. In den folgenden 20 Jahren entwickelte sich daraus Rubens Maschinenhistorische Sammlung! Die Einkünfte der Familie Blom kamen (und tun es auch heute noch) aus ihrem eigenen mechanischen Reparatur- und Werkstattbetrieb (die sich heutzutage zur Götene Projekt & Konstruktion AB, ProKon, entwickelt hat), in der hauptsächlich hi-tech Produktionsgüter für die heimische Industrie entwickelt werden.

In seiner Freizeit sah sich Ruben Blom permanent in immer größer werden Bahnen nach weiteren Motoren, Maschinen und Anlagen um, letztendlich im gesamten Land. Das Wissen darüber, was einst in der Region vor sich ging, ließ einen Funken der Hoffnung aufflackern, noch einige der interessanten Motoren aufzustöbern. Einige schnelle Ausflüge zum „in Besitz nehmen“ , bewahrten diese seltenen Stücke vor der Verschrottung und erweiterten das Interesse genauso wie die Sammlung selbst.

Da sich der Umfang der Sammlung ständig vergrößerte, entstanden auch andere Belange. So füllte sich der Raum der zur Verfügung stehenden Unterstellmöglichkeiten sehr schnell, und auch das Außengelände war rasch belegt. Ruben versuchte nun alle Lücken in seiner Sammlung durch weitere Exponate zu füllen und die Vielseitigkeit wuchs nahezu täglich.

Der Charakter seiner Bemühungen glich der Einfachheit seiner Gerätschaften, welche aus einfachen Handwerkzeugen, Hebezeugen und Holzpaletten „komponiert“ waren. Aus solch einfachen Resourcen entstand in 40 Jahren ein sehr überraschendes Ergebnis, welches wohl in ganz Skandinavien einzigartig ist.

(Danke, Achim Ebert, für die Übersetzung!)

Ruben Blom weilt leider nicht mehr unter uns. 

Der Sammler und Enthusiast Ruben Blom ist leider verstorben. Er ist, nach einer langen Krankheit, wohlbehütet zu Hause am 15 Februar 2005 friedlich eingeschlafen. Ruben Blom wurde 79 Jahre alt. Wir werden sein Andenken bewahren.

 

vänta..

Modified 2014-06-13


Adresse Telefon Email

Rubens
S-533 91 GÖTENE
Schweden

 +46 511-50535

info@rubens.se
order@rubens.se